Symposium „Seelenarbeit im Sozialismus“

5. Mai & 6. Mai 2021 | Hybrid-Veranstaltung

„Fürsorgediktatur“ – ist ein Begriff, der oft im Zusammenhang mit dem Gesundheitssystem der DDR genannt wird. Das Gesundheitssystem galt stets als Vorzeige-Errungenschaft des Sozialismus. Gleichzeitig betrachtete die DDR bestimmte Disziplinen aber auch argwöhnisch als Ort von kritischem Denken und möglichem Widerstand. Auch die Psychiatrie, Psychotherapie sowie die Psychologie waren Teil des staatlich gelenkten Gesundheitssystems. Doch welche Rolle(n) spielten diese drei Disziplinen in der ehemaligen DDR? Im Rahmen des Projektes „Seelenarbeit im Sozialismus—SiSaP“ soll mit dem gleichnamigen Symposium eine Möglichkeit zum konstruktiv-kritischen Austausch über die drei Disziplinen im staatlich gelenkten Gesundheitssystem der DDR geschaffen werden.

Soweit es die Umstände zulassen, soll eine Vor-Ort-Diskussion im kleinen Kreis ermöglicht werden, aber auch via Zoom-Software kann an der Veranstaltung teilgenommen werden. Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, können Sie sich gerne bis zum 30.04.2021 anmelden unter sisap@med.uni-jena.de.

Weitere Informationen finden Sie unter:
Seelenarbeit im Sozialismus